Fair Trade und die UNO Nachhaltigkeitsziele 2030

Fairer Handel setzt sich für langfristige und faire Handelsbeziehungen mit ProduzentInnen im Globalen Süden ein und ermöglicht den Zugang zum globalen Markt (SDG 9). Dabei sollen transparente und stabile Preise garantiert sowie soziale Arbeitsbedingungen (SDG 8) und nachhaltige Anbaumethoden (SDG 12 & 13) gefördert werden.


Damit bekämpft der Faire Handel Armut und Hunger (SDG 1 & 2), setzt sich für die Gleichstellung von Mann und Frau (SDG 5) und für Ungleichheiten ein (SDG 10). So trägt der Faire Handel in partnerschaftlicher Zusammenarbeit zu einer friedlicheren Gesellschaft bei (SDG 16 & 17). Der Faire Handel unterstützt die Erreichung dieser neun Entwicklungsziele. 

Grundsätze des fairen Handels 

  • Der faire Handel strebt eine gerechte Verteilung der Einnahmen aus den weltweiten Handelsbeziehungen an. Die Arbeits- und Lebensbedingungen von Produzenten und Arbeiterinnen in wirtschaftlich benachteiligten Regionen insbesondere des Südens sollen verbessert werden, indem ihren Produkten ein Marktzugang zu fairen Bedingungen verschaftt wird. 
  • Der faire Handel fördert durch seine Tätigkeit eine nachhaltige Entwicklung. Das heisst insbesondere, dass er die soziale Gerechtigkeit, wirtschaftliche Entwicklung, den Schutz der Umwelt und den Erhalt der kulturellen Vielfalt anstrebt und zur Stärkung der lokalen Märkte beiträgt. 
  • Die im fairen Handel angestrebten Sozial- und Umweltstandards stehen in Übereinstimmung mit den nationalen Gesetzen und den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Oft gehen sie über diese Mindestanforderungen hinaus. 
  • Der faire Handel lebt von der Mitwirkung und Mitverantwortung aller Beteiligten in der Handelskette. Auch die Sensibilisierung der Konsumentinnen und Konsumenten für eine gerechtere Verteilung der Güter dieser Welt ist integraler Bestandteil des fairen Handels. Die Glaubwürdigkeit des fairen Handels wird duch unabhängige Kontrollen gewährleistet.

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